
Diese Seite ist mehr als ein Archiv. Sie ist ein Einblick in die Fragen, mit denen wir uns in unserer Loge beschäftigen.
Unsere Zeichnungen und Vorträge zeigen, was Freimaurerei für uns inhaltlich bedeutet: nicht bloße Tradition, sondern Auseinandersetzung mit Sinn, Haltung, Verantwortung, Wahrheit, Gemeinschaft und dem eigenen Leben.
Wenn Sie verstehen möchten, welche Themen uns bewegen, finden Sie hier einen guten Einstieg. Wenn Sie diese Themen lieber im persönlichen Gespräch erleben möchten, laden wir Sie zu einem Gästeabend in Hamburg ein.
Eine freimaurerische Zeichnung ist ein ausgearbeiteter Gedankentext zu einem Thema, das für den Einzelnen, die Loge oder das gemeinsame Nachdenken bedeutsam ist.
Auf unserer Website veröffentlichen wir ausgewählte Texte und Vorträge aus unserem Logenleben. Sie geben Einblick in die Art von Fragen, die uns beschäftigen, und in die Weise, wie wir über sie nachdenken.
Viele Menschen interessieren sich für Freimaurerei, wissen aber zunächst nicht, worüber in einer Loge eigentlich gesprochen und nachgedacht wird.
Unsere Zeichnungen geben darauf eine ehrliche Antwort. Sie zeigen, dass es uns nicht um Geheimniskrämerei oder äußere Wirkung geht, sondern um Fragen wie:
Neu veröffentlichte Zeichnungen und Vorträge
Hier finden Sie die alle veröffentlichten Zeichnungen und Vorträge unserer Loge sortiert von Neu nach Alt. Die Themen reichen von klassischen Fragen der Freimaurerei bis zu aktuellen gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen.
1. Der Diskurs Beginnen wir, liebe Brüder, mit dem gesellschaftlichen Diskurs. Ein Diskurs ist so ein Ding, das kann man nicht anfassen. Vielmehr ist es das Anfassen selbst. Der Diskurs ist daher nahe verwandt mit dem Be-greifen. Der Ursprung des Begreifens erschließt sich intuitiv. Der Mensch tut es schon im frühen Entwicklungsstadium. Mit den Händen,
Der Versuch einer Auseinandersetzung mit der von unserem Br. Redner gestellten Frage, „brauchen wir heute noch Vorbilder“ allerdings ohne besondere Berücksichtigung des Jahresthemas „Woran soll ich erkennen dass Du es bist“, oder vielleicht doch, aber garantiert Wikipedia frei. Eine Frage auf die ich hier keine abschließende Antwort finden werde und nur einige Gedanken formulieren kann, die naturgemäß im Kontext
Liebe Brüder, ich möchte mich heute mit zwei Begriffen befassen, die häufig bei der weißen Tafel oder in Zeichnungen in Freimaurerlogen thematisiert werden. Für viele Brüder sind diese einzeln der Hauptaspekt der Freimaurerei und für viele andere stehen sie im Widerspruch zueinander. Beim ersten Begriff handelt es sich um die Aufklärung, denn wir wissen aus
„Nun sag, wie hast Du’s mit der Religion?“ ist die Frage, die das Gretchen in Goethes Drama dem Titelhelden Faust stellt. Sie will ihn zu einem Bekenntnis bewegen, daß dieser aber weder geben will noch geben kann. So windet er sich mit rethorischen Gegenfragen heraus. Der eine oder andere unter uns mag die Frage nach dem religiösen Bekenntnis und dem
Auftakt Heute möchte ich mich mit der intellektuellen Bewegung der Aufklärung beschäftigen und euch näherbringen, warum ich sie besonders als Freimaurer schätze. Im englischen Sprachraum heißt sie Enlightenment und die Franzosen nennen sie Les Lumières – über die Sprachgrenzen hinweg scheint dieser intellektuellen Bewegung eine Lichtmetapher zugrunde zu liegen, die ein Versprechen zu verkörpern scheint,
Dieser Text beschäftigt sich mit der Natur und der Notwendigkeit von Ritualen.
Die Frage nach der Erlaubtheit von Rechtsbrüchen ist die Frage nach dem Verhältnis von Moral und Recht. Schon in der Antike finden wir, dass sich Sophokles in dem Drama „Antigone“ mit dieser Frage befasst: Antigone, die Tochter des Ödipus, kehrt aus der Verbannung nach Theben zurück, um den prophezeiten Zweikampf ihrer Brüder Polyneikes und Eteokles
Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit sind der Mörtel des Tempelbaus Diese Zeichnung beschäftigt sich mit: Mörtel Für mich eine der tiefsten Metaphern unserer Bruderschaft. Mörtel hat es leider nie in die Top 10 Liga als Symbol auf den Teppich geschafft. Was ich persönlich sehr schade finde, und ich hoffe, dass es nur seiner Abbildungskraft geschuldet ist.
Dieser Text erzählt am Beispiel einer Radierung Paul Klees von der Schwierigkeit, welche es den Menschen bereitet, sich aus den Niederungen des Alltags in philosophische Höhen zu erheben.
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Diese Seite ist kein Lexikon und kein dogmatisches Lehrbuch.
Sie finden hier Denkanstöße, Perspektiven und Fragen. Die Texte wollen nicht fertige Antworten verordnen, sondern zum Nachdenken anregen. Gerade deshalb eignen sie sich gut als erster Zugang für Interessierte, die sich nicht nur für Begriffe, sondern für Inhalte interessieren.
Viele Interessierte beginnen mit einem Text. Das ist gut. Aber Freimaurerei erschließt sich nicht nur über das Lesen, sondern auch über das Gespräch.
Wenn Sie erleben möchten, wie solche Themen bei uns im persönlichen Austausch diskutiert werden, besuchen Sie einen Gästeabend in Hamburg.
Diese Themen lieber im persönlichen Gespräch erleben?
Dann besuchen Sie einen Gästeabend der Loge Am rauhen Stein in Hamburg. Lesen kann ein Anfang sein. Persönliches Kennenlernen geht einen Schritt weiter.

Eine „Freimaurer Zeichnung“, auch bekannt als Bauriss oder Baustück, ist eine schriftliche Ausarbeitung oder symbolische Bezeichnung für einen Vortrag, die von Mitgliedern der Freimaurer-Logen erstellt wird, um den Bau (im übertragenen Sinne) am Tempel der Humanität zu fördern. Diese Zeichnungen werden während ritueller Arbeiten im Tempel oder bei Vorträgen auf einem Gästeabend präsentiert. Der Inhalt einer solchen Zeichnung wird vom Mitglied frei gewählt und kann verschiedene Themen umfassen. Die Begriffe „Bauriss“ und „Baustück“ stammen aus dem Bauwesen und symbolisieren entweder die zeichnerische Anleitung für Bauarbeiten oder den individuellen Beitrag jedes Mitglieds zum Gesamtbauwerk. Im Laufe seines Lebens als Freimaurer muss ein Bruder mindestens zweimal eine Zeichnung „auflegen“ bevor er zum Gesellen befördert, oder zum Meister erhoben wird.
Bei den freimaurerischen Arbeiten werden viele Zeichnungen aufgelegt, dabei werden viele gute Gedankengänge vorgetragen: Leider wirken diese nicht viel länger nach als die rhetorischen Höhepunkte einer besseren Sonntagspredigt. […] Im jeweiligen Logenarchiv liegen sie danach sicherer und ruhiger begraben als die stofflichen Reste eines Ramses in einer Pyramide. Meine Loge, die Bauhütte „am rauhen Stein“ macht hierin keine Ausnahme, wenn auch eine pseudo philosophische Diskussion das Begräbnis um einige Tage verzögert.
Bruder Alfons W. Zeichnung „Reminiszensen“ 1972