
Diese Seite ist mehr als ein Archiv. Sie ist ein Einblick in die Fragen, mit denen wir uns in unserer Loge beschäftigen.
Unsere Zeichnungen und Vorträge zeigen, was Freimaurerei für uns inhaltlich bedeutet: nicht bloße Tradition, sondern Auseinandersetzung mit Sinn, Haltung, Verantwortung, Wahrheit, Gemeinschaft und dem eigenen Leben.
Wenn Sie verstehen möchten, welche Themen uns bewegen, finden Sie hier einen guten Einstieg. Wenn Sie diese Themen lieber im persönlichen Gespräch erleben möchten, laden wir Sie zu einem Gästeabend in Hamburg ein.
Eine freimaurerische Zeichnung ist ein ausgearbeiteter Gedankentext zu einem Thema, das für den Einzelnen, die Loge oder das gemeinsame Nachdenken bedeutsam ist.
Auf unserer Website veröffentlichen wir ausgewählte Texte und Vorträge aus unserem Logenleben. Sie geben Einblick in die Art von Fragen, die uns beschäftigen, und in die Weise, wie wir über sie nachdenken.
Viele Menschen interessieren sich für Freimaurerei, wissen aber zunächst nicht, worüber in einer Loge eigentlich gesprochen und nachgedacht wird.
Unsere Zeichnungen geben darauf eine ehrliche Antwort. Sie zeigen, dass es uns nicht um Geheimniskrämerei oder äußere Wirkung geht, sondern um Fragen wie:
Neu veröffentlichte Zeichnungen und Vorträge
Hier finden Sie die alle veröffentlichten Zeichnungen und Vorträge unserer Loge sortiert von Neu nach Alt. Die Themen reichen von klassischen Fragen der Freimaurerei bis zu aktuellen gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen.
Die Auseinandersetzung zwischen Freiheit und staatlicher Autorität läßt sich in der Geschichte der Menschheit verfolgen, wird in Schulen, Elternhäusern und in politisch selbstbewußten Gruppen angesprochen und diskutiert, aber auch durch gesellschaftspolitische Verhältnisse hautnah erfahren, entschieden. Unter Freiheit waren persönliche Rechte und später verfassungsmäßige Übereinkommen zu verstehen, Herrschaft einzudämmen, das System machtvoller Gruppen und ihrer Wirkungsbereiche
Kein Wort ist in der neuesten Zeit so oft ausgesprochen worden, als das Wort Freiheit, aber man kann ohne Übertreibung behaupten, daß unter hundert, die es ausgesprochen, kaum einer ist, der weiß was das sei. Viele meinen, weil wir unter der vorigen Regierung nicht frei waren, so gelte jetzt alles nicht mehr, was früher gegolten
Als ich zur Freimaurerei kam, wurde ich besonders häufig auf die Gedanken von Toleranz und Humanität hingewiesen. Wenig hörte ich von der Symbolik. Und vielen anderen Suchenden wird es ähnlich ergangen sein. Als ich mich zum ersten Mal im Tempel wiederfand und feierlich gekleidete Herren bei Kerzenlicht so manches mir nicht Verständliche tun sah, war
Es gibt eine ganze Menge von Leuten, auch Freimaurer, die das reine, vorbehaltlose, kritische Denken, also die Philosophie und die mit ihr verwandten Disziplinen, die Soziologie z.B., für eine Luxusbeschäftigung von Intellektuellen halten. Diese abschätzige Betrachtungsweise hat im wesentlichen drei Gründe: Daher gilt das allgemeine Interesse, wenn es über Parteipolitik und Tagesereignisse hinausreicht, mehr den
Bewußtseinserweiterung, intensiveres Erleben, das Finden zu sich selbst, das sind Ziele, die in jedem Menschen bewußt oder unbewußt vorhanden sind, und ich meine, gerade Freimaurer sollten sich bemühen, auch auf diesem Gebiet zu arbeiten. Das Schlüsselwort zum Erreichen dieser Ziele heißt Meditation. Für die Zeit, in der wir leben, ist innere Unausgeglichenheit und Unruhe symptomatisch.
Ich möchte über das Thema „Brüderlichkeit“ sprechen und dieser meiner 1. Zeichnung den Untertitel geben: „Gedanken eines freimaurerischen Lehrlings zwischen Menschheitstraum und praktikabler Möglichkeit.“ Der Begriff der Brüderlichkeit wurde und wird sehr gern als politisches Ziel in vielen geschichtlichen Manifestationen verwendet, und ich habe mir die Frage gestellt, WARUM? Ist es tatsächlich eine praktikable Möglichkeit
Da die Freimaurerei ihren Mitgliedern die Arbeit am Rauhen Stein als Hauptaufgabe vorschreibt, stellt sich ihnen die Frage nach dem Inhalt ebenso wie die nach der Möglichkeit, darin Fortschritte festzustellen. Dem Lehrling sagt das Traditionsritual: Erkenne Dich selbst, beherrsche Dich selbst, vervollkommne Dich selbst! Später hört er dann auch: Selbsterkenntnis ist der Weisheit Anfang! Wer
Vorbemerkung: unser Bruder beobachtete die Auswirkung der 68er-Bewegung: „Wir erleben ein Beispiel dafür heute an den Universitäten, wo eine gut organisierte Minderheit der Studentenschaft versucht, durch Terror ideologischen Vorstellungen Geltung zu verschaffen, die von der Allgemeinheit abgelehnt werden. Ihr Kampf richtet sich folgerichtig gegen die Autorität der bestehenden Ordnung.“ Beunruhigt durch die Erkenntnis, daß „die
Häufig hören wir, welche tatsächlichen Wirkungen die freimaurerischen Ideale Humanität, Toleranz und Brüderlichkeit auf das politische und soziale Geschehen des 18. Jahrhunderts hatten. Ich habe deutliches Unbehagen bei dem Gedanken empfunden, daß wir zwar mit Stolz auf die Leistungen der Freimaurerei zurückblicken, anscheinend jedoch nichts Gleichwertiges zu leisten in der Lage sind. Ist es tatsächlich
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Diese Seite ist kein Lexikon und kein dogmatisches Lehrbuch.
Sie finden hier Denkanstöße, Perspektiven und Fragen. Die Texte wollen nicht fertige Antworten verordnen, sondern zum Nachdenken anregen. Gerade deshalb eignen sie sich gut als erster Zugang für Interessierte, die sich nicht nur für Begriffe, sondern für Inhalte interessieren.
Viele Interessierte beginnen mit einem Text. Das ist gut. Aber Freimaurerei erschließt sich nicht nur über das Lesen, sondern auch über das Gespräch.
Wenn Sie erleben möchten, wie solche Themen bei uns im persönlichen Austausch diskutiert werden, besuchen Sie einen Gästeabend in Hamburg.
Diese Themen lieber im persönlichen Gespräch erleben?
Dann besuchen Sie einen Gästeabend der Loge Am rauhen Stein in Hamburg. Lesen kann ein Anfang sein. Persönliches Kennenlernen geht einen Schritt weiter.

Eine „Freimaurer Zeichnung“, auch bekannt als Bauriss oder Baustück, ist eine schriftliche Ausarbeitung oder symbolische Bezeichnung für einen Vortrag, die von Mitgliedern der Freimaurer-Logen erstellt wird, um den Bau (im übertragenen Sinne) am Tempel der Humanität zu fördern. Diese Zeichnungen werden während ritueller Arbeiten im Tempel oder bei Vorträgen auf einem Gästeabend präsentiert. Der Inhalt einer solchen Zeichnung wird vom Mitglied frei gewählt und kann verschiedene Themen umfassen. Die Begriffe „Bauriss“ und „Baustück“ stammen aus dem Bauwesen und symbolisieren entweder die zeichnerische Anleitung für Bauarbeiten oder den individuellen Beitrag jedes Mitglieds zum Gesamtbauwerk. Im Laufe seines Lebens als Freimaurer muss ein Bruder mindestens zweimal eine Zeichnung „auflegen“ bevor er zum Gesellen befördert, oder zum Meister erhoben wird.
Bei den freimaurerischen Arbeiten werden viele Zeichnungen aufgelegt, dabei werden viele gute Gedankengänge vorgetragen: Leider wirken diese nicht viel länger nach als die rhetorischen Höhepunkte einer besseren Sonntagspredigt. […] Im jeweiligen Logenarchiv liegen sie danach sicherer und ruhiger begraben als die stofflichen Reste eines Ramses in einer Pyramide. Meine Loge, die Bauhütte „am rauhen Stein“ macht hierin keine Ausnahme, wenn auch eine pseudo philosophische Diskussion das Begräbnis um einige Tage verzögert.
Bruder Alfons W. Zeichnung „Reminiszensen“ 1972