
Diese Seite ist mehr als ein Archiv. Sie ist ein Einblick in die Fragen, mit denen wir uns in unserer Loge beschäftigen.
Unsere Zeichnungen und Vorträge zeigen, was Freimaurerei für uns inhaltlich bedeutet: nicht bloße Tradition, sondern Auseinandersetzung mit Sinn, Haltung, Verantwortung, Wahrheit, Gemeinschaft und dem eigenen Leben.
Wenn Sie verstehen möchten, welche Themen uns bewegen, finden Sie hier einen guten Einstieg. Wenn Sie diese Themen lieber im persönlichen Gespräch erleben möchten, laden wir Sie zu einem Gästeabend in Hamburg ein.
Eine freimaurerische Zeichnung ist ein ausgearbeiteter Gedankentext zu einem Thema, das für den Einzelnen, die Loge oder das gemeinsame Nachdenken bedeutsam ist.
Auf unserer Website veröffentlichen wir ausgewählte Texte und Vorträge aus unserem Logenleben. Sie geben Einblick in die Art von Fragen, die uns beschäftigen, und in die Weise, wie wir über sie nachdenken.
Viele Menschen interessieren sich für Freimaurerei, wissen aber zunächst nicht, worüber in einer Loge eigentlich gesprochen und nachgedacht wird.
Unsere Zeichnungen geben darauf eine ehrliche Antwort. Sie zeigen, dass es uns nicht um Geheimniskrämerei oder äußere Wirkung geht, sondern um Fragen wie:
Neu veröffentlichte Zeichnungen und Vorträge
Hier finden Sie die alle veröffentlichten Zeichnungen und Vorträge unserer Loge sortiert von Neu nach Alt. Die Themen reichen von klassischen Fragen der Freimaurerei bis zu aktuellen gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen.
Der Brockhaus definiert den Begriff „Elite“ wie folgt: Das Wort „Elite“ stammt aus dem Lateinischen „eligere“ und bedeutet „Auslese“. Die Literatur badet sich förmlich in einer Auseinandersetzung mit den zahlreichen Gruppen, die zur Elite gehören, sei es in der Politik, in der Kunst, in der Wissenschaft oder anderer Gruppen mehr. Man kann daraus schließen, daß
Wie in allen demokratischen Staaten ist in Deutschland die freie Äußerung der eigenen Meinung verfassungsrechtlich geschützt. in Artikel 5 unseres Grundgesetzes heißt es: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.“ Das ist nicht selbstverständlich, wie ein
Das Wort leitet sich von dem lateinischen Patria = Vaterland ab. Da man mit „-ismus“ im allgemeinen eine Weltanschauung bezeichnet, ist Patriotismus die Weltanschauung von dem Vaterland oder anders, die zur Weltanschauung erhobene Vaterlandsliebe. Der Duden bezeichnet als einen Patrioten jemanden, der sich für das Wohl des Landes, in dem er geboren wurde und in
Der Begriff ‚Manipulation‘ wird vom Lateinischen ‚manus – die Hand‘ hergeleitet und begegnet uns im mittelalterlichen Latein mit einem Beleg aus dem 13. Jahrhundert. In einer Legende vom heiligen Genulf wird berichtet, daß ein Ehemann seine blinde Frau zu ihm geführt habe und Genulf sie sehend machte. Für das Führen der Blinden an der Hand
Die Sprache ist ein hohes Kulturgut. Forschungen über ihre Entstehung führen bestenfalls 6000 Jahre zurück und verlieren sich dann im Dunkel der Vergangenheit. Aber was sind 6000 Jahre im Vergleich zum Alter der Spezies „homo sapiens“. Was ind sie, wenn man bedenkt, daß der Neandertaler, einer unserer Urahnen, schon vor etwa 1 Million Jahren auf
Bis zum Mittelalter wurden die Grammatik, die Dialektik, die Rhetorik, die Arithmetik, Geometrie, Musik und die Astronomie als die sieben freien Künste, artes liberales, als das Nonplusultra in der Kunst angesehen. Heute, ausgehend von der Renaissance Italiens im 14. Jahrhundert, zählen zur Kunst einmal die bildenden Künste, wie Malerei, Plastik, Graphik und als Anhängsel auch
In einer Loge wie dieser, die sich den elitären Anspruch gibt, ein Zusammenschluß von Individualisten zu sein, soll der Versuch erlaubt sein, dem Phänomen der Masse, der Gruppe und ihrer Dynamik nachzuspüren. Das DTV-Lexikon definiert eine Gruppe als „eine Mehrzahl von Menschen, die als Einheit handeln, weil sie sich von Aufgaben und einer Lage gemeinsam
Wenn ich über Okkultismus in unserem Kreis rede, so deshalb, weil die Freimaurerei mit dem Okkultismus oft in Beziehung oder gar mit ihm gleichgesetzt wird. Da diese beiden Begriffe miteinander überhaupt nichts zu haben, würde sich eine Stellungnahme erübrigen, wenn es nicht so wichtig wäre, sich mit dem modernen Okkultismus auseinanderzusetzen; man kommt dabei zu
Anmerkung: Dieser Vortrag wurde im Januar 1978 von einem Tierarzt gehalten. Obwohl die neuen Tierschutzgesetze inzwischen verschiedene Änderungen bewirkt haben, läßt sich die Frage durchaus wiederholen. In jeder Sekunde werden in der Welt 11 Menschen geboren, aber es sterben nur 5 in der gleichen Zeit. Das ist sicher einer der Gründe für die gigantische
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Diese Seite ist kein Lexikon und kein dogmatisches Lehrbuch.
Sie finden hier Denkanstöße, Perspektiven und Fragen. Die Texte wollen nicht fertige Antworten verordnen, sondern zum Nachdenken anregen. Gerade deshalb eignen sie sich gut als erster Zugang für Interessierte, die sich nicht nur für Begriffe, sondern für Inhalte interessieren.
Viele Interessierte beginnen mit einem Text. Das ist gut. Aber Freimaurerei erschließt sich nicht nur über das Lesen, sondern auch über das Gespräch.
Wenn Sie erleben möchten, wie solche Themen bei uns im persönlichen Austausch diskutiert werden, besuchen Sie einen Gästeabend in Hamburg.
Diese Themen lieber im persönlichen Gespräch erleben?
Dann besuchen Sie einen Gästeabend der Loge Am rauhen Stein in Hamburg. Lesen kann ein Anfang sein. Persönliches Kennenlernen geht einen Schritt weiter.

Eine „Freimaurer Zeichnung“, auch bekannt als Bauriss oder Baustück, ist eine schriftliche Ausarbeitung oder symbolische Bezeichnung für einen Vortrag, die von Mitgliedern der Freimaurer-Logen erstellt wird, um den Bau (im übertragenen Sinne) am Tempel der Humanität zu fördern. Diese Zeichnungen werden während ritueller Arbeiten im Tempel oder bei Vorträgen auf einem Gästeabend präsentiert. Der Inhalt einer solchen Zeichnung wird vom Mitglied frei gewählt und kann verschiedene Themen umfassen. Die Begriffe „Bauriss“ und „Baustück“ stammen aus dem Bauwesen und symbolisieren entweder die zeichnerische Anleitung für Bauarbeiten oder den individuellen Beitrag jedes Mitglieds zum Gesamtbauwerk. Im Laufe seines Lebens als Freimaurer muss ein Bruder mindestens zweimal eine Zeichnung „auflegen“ bevor er zum Gesellen befördert, oder zum Meister erhoben wird.
Bei den freimaurerischen Arbeiten werden viele Zeichnungen aufgelegt, dabei werden viele gute Gedankengänge vorgetragen: Leider wirken diese nicht viel länger nach als die rhetorischen Höhepunkte einer besseren Sonntagspredigt. […] Im jeweiligen Logenarchiv liegen sie danach sicherer und ruhiger begraben als die stofflichen Reste eines Ramses in einer Pyramide. Meine Loge, die Bauhütte „am rauhen Stein“ macht hierin keine Ausnahme, wenn auch eine pseudo philosophische Diskussion das Begräbnis um einige Tage verzögert.
Bruder Alfons W. Zeichnung „Reminiszensen“ 1972