
Diese Seite ist mehr als ein Archiv. Sie ist ein Einblick in die Fragen, mit denen wir uns in unserer Loge beschäftigen.
Unsere Zeichnungen und Vorträge zeigen, was Freimaurerei für uns inhaltlich bedeutet: nicht bloße Tradition, sondern Auseinandersetzung mit Sinn, Haltung, Verantwortung, Wahrheit, Gemeinschaft und dem eigenen Leben.
Wenn Sie verstehen möchten, welche Themen uns bewegen, finden Sie hier einen guten Einstieg. Wenn Sie diese Themen lieber im persönlichen Gespräch erleben möchten, laden wir Sie zu einem Gästeabend in Hamburg ein.
Eine freimaurerische Zeichnung ist ein ausgearbeiteter Gedankentext zu einem Thema, das für den Einzelnen, die Loge oder das gemeinsame Nachdenken bedeutsam ist.
Auf unserer Website veröffentlichen wir ausgewählte Texte und Vorträge aus unserem Logenleben. Sie geben Einblick in die Art von Fragen, die uns beschäftigen, und in die Weise, wie wir über sie nachdenken.
Viele Menschen interessieren sich für Freimaurerei, wissen aber zunächst nicht, worüber in einer Loge eigentlich gesprochen und nachgedacht wird.
Unsere Zeichnungen geben darauf eine ehrliche Antwort. Sie zeigen, dass es uns nicht um Geheimniskrämerei oder äußere Wirkung geht, sondern um Fragen wie:
Neu veröffentlichte Zeichnungen und Vorträge
Hier finden Sie die alle veröffentlichten Zeichnungen und Vorträge unserer Loge sortiert von Neu nach Alt. Die Themen reichen von klassischen Fragen der Freimaurerei bis zu aktuellen gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen.
Dieser Text beschreibt das „In-sich-Schauen“ als eine Metapher aus drei „Zutaten“ – Zeit, Selbst und Glauben an Erkenntnis – die zusammen das innere Sein und Selbstverständnis formen.
Ein gefälschtes Video erschüttert die Öffentlichkeit – und drei Männer streiten über Wahrheit, Wissen und Verantwortung. Zwischen Skepsis, Vernunft und Pragmatismus stellt sich die drängende Frage: Wie kann eine Gesellschaft Wahrheit erkennen, wenn die Beweise mit KI so einfach und glaubwürdig wie nie zuvor manipulierbar geworden sind?
Wenn ich heute zurückblicke……dann ist mein Leben kein gerader Weg.Es ist eher ein Fluss.Mal wild, mal sanft, mal klar, mal trüb.Und ich habe lange gebraucht, zu verstehen, wohin er mich trägt. Ich möchte euch mitnehmen auf diese Reise.Auf meine Reise vom Kämpfer zum Suchenden……vom Suchenden zum Fragenden……und vom Fragenden zu dem Menschen, der ich heute
Seit jeher und bis heute treibt uns diese Frage um: Was ist die Wahrheit? Häufig suchen wir nach etwas, das den Ursprung der Welt und uns begründet. Dieses etwas – so ist unsere Hoffnung – hat sich bei dieser Entstehung etwas gedacht. Es muss einen Sinn gehabt haben – bezeichnen wir uns doch alle selbst
Vertrauen ist die essentielle Basis jeder zwischenmenschlichen Beziehung. Vertrauen bedeutet, sich auf jemanden bedingungslos zu verlassen. Es ist das Gefühl der Sicherheit, das man spürt und auch den anderen spüren lässt, wenn man sich ganz öffnet. Gerade in einer Zeit der Populisten und Demagogen, in der Offenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen im gesellschaftlichen Diskurs ausgenutzt und
heißt es in unserem Ritual. Es lohnt sich zu fragen, wie man diesen Satz eigentlich mit Leben füllen will. Je nach Lebenssituation und persönlichen Präferenzen wird sich jeder von uns darauf eine andere Antwort zurechtgelegt haben. Man kann zum Beispiel im erweiterten Sinne der eigenen Daseinsvorsorge auf eine gesunde Ernährung achten und Sport treiben, vorsichtig
In unserem Streben nach Erleuchtung und Selbstverbesserung werden wir dazu aufgefordert, unsere symbolischen Werkzeuge auf den rauen Stein unseres eigenen Wesens anzuwenden. Heute möchte ich Euch einladen, gemeinsam mit mir über das Thema meines Gesellenstückes nachzudenken, das nicht nur unser Handeln als Freimaurer, sondern auch unser Leben in der Gesellschaft auf eine höhere Stufe heben
Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Ausgehend von diesen drei Fragen hatte Kant in der „Kritik der reinen Vernunft“ 1781 seine Philosophie der Aufklärung entwickelt. Später ergänzte er sie um die vierte Frage Was ist der Mensch?. Ich möchte heute einige Gedanken der zweiten Frage widmen: Was soll ich
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Diese Seite ist kein Lexikon und kein dogmatisches Lehrbuch.
Sie finden hier Denkanstöße, Perspektiven und Fragen. Die Texte wollen nicht fertige Antworten verordnen, sondern zum Nachdenken anregen. Gerade deshalb eignen sie sich gut als erster Zugang für Interessierte, die sich nicht nur für Begriffe, sondern für Inhalte interessieren.
Viele Interessierte beginnen mit einem Text. Das ist gut. Aber Freimaurerei erschließt sich nicht nur über das Lesen, sondern auch über das Gespräch.
Wenn Sie erleben möchten, wie solche Themen bei uns im persönlichen Austausch diskutiert werden, besuchen Sie einen Gästeabend in Hamburg.
Diese Themen lieber im persönlichen Gespräch erleben?
Dann besuchen Sie einen Gästeabend der Loge Am rauhen Stein in Hamburg. Lesen kann ein Anfang sein. Persönliches Kennenlernen geht einen Schritt weiter.

Eine „Freimaurer Zeichnung“, auch bekannt als Bauriss oder Baustück, ist eine schriftliche Ausarbeitung oder symbolische Bezeichnung für einen Vortrag, die von Mitgliedern der Freimaurer-Logen erstellt wird, um den Bau (im übertragenen Sinne) am Tempel der Humanität zu fördern. Diese Zeichnungen werden während ritueller Arbeiten im Tempel oder bei Vorträgen auf einem Gästeabend präsentiert. Der Inhalt einer solchen Zeichnung wird vom Mitglied frei gewählt und kann verschiedene Themen umfassen. Die Begriffe „Bauriss“ und „Baustück“ stammen aus dem Bauwesen und symbolisieren entweder die zeichnerische Anleitung für Bauarbeiten oder den individuellen Beitrag jedes Mitglieds zum Gesamtbauwerk. Im Laufe seines Lebens als Freimaurer muss ein Bruder mindestens zweimal eine Zeichnung „auflegen“ bevor er zum Gesellen befördert, oder zum Meister erhoben wird.
Bei den freimaurerischen Arbeiten werden viele Zeichnungen aufgelegt, dabei werden viele gute Gedankengänge vorgetragen: Leider wirken diese nicht viel länger nach als die rhetorischen Höhepunkte einer besseren Sonntagspredigt. […] Im jeweiligen Logenarchiv liegen sie danach sicherer und ruhiger begraben als die stofflichen Reste eines Ramses in einer Pyramide. Meine Loge, die Bauhütte „am rauhen Stein“ macht hierin keine Ausnahme, wenn auch eine pseudo philosophische Diskussion das Begräbnis um einige Tage verzögert.
Bruder Alfons W. Zeichnung „Reminiszensen“ 1972