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Ehrwürdiger Meister geliebte Brüder alle, das Thema meiner heutigen Zeichnung lautet Freiheit, unter dem maurerischen Aspekt, nur das Gesetz vermag uns Freiheit zu geben.

Bevor ich euch aber auf meine Reise der Erkenntnisse mitnehme, die ich beschritten habe während ich über das Thema meiner Zeichnung nachgedacht habe, möchte ich euch gern einmal an meiner eigenen und ganz persönlichen perspektive von Freiheit teilhaben lassen.

Perspektiven die für mich immer die größten Freiheiten und auch die größten Geschenke des Lebens waren.

Dazu zählt unter anderem Das Glück und Glück zu haben. Glück kann man im Leben nicht kaufen und alle Erlebnisse die man erlebt im Leben sind viel schöner, wenn man Glück empfindet, glück ausstrahlt, glück geben, teilen und schenken kann.

Ebenso Zeit zu haben im Leben und die Zeit zu haben sie auch voll ausnutzen zu können, wenn man alles im leben und uneingeschränkt tun kann, unabhängig ob gesundheitlich oder auch finanziell.

Spaß haben zu dürfen und auch Freiheit zu schenken. An Menschen, die sich evtl. selbst zu sehr einschränken und es nicht sehen oder an Menschen die grade Probleme haben. Dann kann man sich selbst oder anders, mir persönlich hat es immer ein Stück mehr Freiheit verliehen, wenn ich anderen dabei helfen konnte im leben zu mehr Freiheit zu kommen und Aufgaben oder Probleme mit anderen zu meistern waren für mich immer sehr schöne Momente.

Sich die Freiheit zu nehmen zu lieben, denn Liebe ist für mich das größte Geschenk im leben eines Menschen und auch wenn es heutzutage manchen Tages vielleicht schwer fällt sollte man sich nicht die Freiheit nehmen lassen dieses Gefühl fühlen zu dürfen

Abschließend einfach zu meiner persönlichen perspektive.

Ich habe mein leben lang den Begriff Freiheit für mich definieren wollen und auch in den letzten Gesprächen mit euch Brüdern noch einmal sehr viele perspektiven gewinnen können. Ich habe festgestellt, dass die Freiheit dann wohl doch etwas sehr Individuelles ist und dafür danke ich euch.

Ich persönlich hatte am Ende meiner Erkenntnis nie den zwang meine Freiheit in vollem umfang immer vollausleben zu müssen sondern war sehr oft dann sehr genügsam und es genügte mir zu wissen das…, wenn ich wollte…dann könnte ich.

Wenn ich wollte dann könnte ich, in den Urlaub fliegen…Menschen umarmen…einfach verschwinden, mir nehmen was mir nicht gehört…von heut auf morgen jemand anders sein…

Man muss diesen weg ja nicht immer beschreiten und seine Freiheiten, in welcher Hinsicht auch immer voll ausleben, denn manchmal genügt es ja schon das man in dem Bewusstsein lebt, das man wollte, wenn man könnte, keine inneren fesseln zu tragen und einfach in diesem Bewusstsein zu leben.

Diese Erkenntnis war für mich immer die größte Freiheit meines Lebens die ich nun mit euch teilen möchte.

Nun möchte ich euch gern auf die innere reise meiner Erkenntnisse mitnehmen, die ich erlebte, als ich über das Thema meiner Zeichnung nachgedacht habe.

Ich muss euch beichten das ich das Thema meiner Zeichnung geändert habe denn ursprünglich.

Morgen ist Freitag der 13. …

Und vom Hörensagen und einigen Geschichten und ich habe auch schon persönlich darüber gelesen heißt es, vor ca. 700 Jahren war scheinbar der beginn des heutigen Mythos vom Freitag den 13… aber dann habe ich in einer anderen Quelle ein anderes Datum gelesen und es gab andere fakten und…wie auch immer….

Ich war sehr sehr enttäuscht und ich habe mich wirklich darüber geärgert… so und mit dieser unglaublichen Quellen Vielfalt konnte ich das Thema über Freitag den 13. Nicht behandeln es wäre ein unglaublich schönes bespiel gewesen um das Thema Freiheit zu behandeln denn es hieß das der heilige Klerus damals gegen die Templer vorgegangen ist und es dabei auch viele Freimaurer das Leben gekostet hat.

Dass die Kirche gefoltert und geknechtet hat und wie so oft die Freiheit der Menschen damals wieder einmal massiv einschränkte. Es wäre ein sehr schönes Beispiel gewesen denn heute ist es nicht mehr so! wir sitzen hier und heute als freie Männer, unterhalten uns über Wirtschaft und Diplomatie, wir kommen zusammen und werden nicht als Zaubrer oder Hexer abgestempelt. Auch die spanische Inquisition kommt nicht in unser Haus, weil wir den Teufel verehren oder was auch immer…

Sogar morgen an einem Freitag den 13.10 vor 700 Jahren hieß es wäre es passiert aber die Quellenforschung ließ dieses Beispiel für Freiheit nicht zu und somit wurde dieses Thema auch meinen persönlichen Ansprüchen nicht mehr gerecht.

Ich hatte gerade für meine erste Zeichnung Ziele, die ich erreichen wollte. Ich wollte nicht nur meine persönlichen werte und Erfahrungen teilen. Mein größter Wunsch war es in meiner ersten Zeichnung einen maurerischen Bezug zu haben denn ich möchte durchaus die Lehre der Freimaurerei würdigen denn ich sehe sie als altes und überliefertes wissen, ein Schatz des Wissens aus vergangener Zeit.

Menschen aus ihrer Zeit, die in der Sprache ihrer Zeit gesprochen haben und sei es auch in Zeichen Wort und griff uns wissen überliefern, so steckt doch in der lehre durchaus ein wahrer und nicht nur ein übertragender Schatz des Wissens den ich stets zu suchen ersuche.

Sei es auch heutzutage etwas überholt. damals als es noch kein Internet gab und man Papiere durchaus fälschen konnte und der Maurer musste seinen Arbeitsplatz, seine Baustelle wechseln, so erschien es wohl sehr einleuchtend sich in Zeichen Wort und griff als geselle oder gar als Meister zu erkennen geben zu können.

Und da ich der Überzeugung bin in der lehre diese verborgene Wahrheit zu finden nahm ich mir irgendein Beispiel und mein Unterbewusstsein gab mir die schönen Worte zu meinem heutigen Thema“ nur das Gesetz vermag uns Freiheit zu geben“.

Mein Kopf fing an zu arbeiten und meine reise begann und was mich wirklich stolz macht ist das ich diesen Aspekt der maurerischen lehre nicht einmal nur im übertragenen Sinne anwenden kann und nicht einmal nur philosophisch zerlegen muss, sondern ich kann diesen teil der lehre 1 zu 1 auf das Leben übertragen!

Und dann habe ich mich gefragt was mich denn überhaupt an meiner Freiheit hindert. Das Gesetz?!

Wenn ich wollte dann könnte ich doch jederzeit losgehen gutes und böses tun. Aber was hindert mich denn dann konkret daran? Bestimmt gibt es Menschen, denen es natürlich übel aufstößt, wenn ich böse Dinge tue oder gar, wenn ich gutes tue aber… nehmen wir an ich bestehle Menschen, im Grunde muss ich doch nur auf mich aufpassen und ungesehen bleiben …oder nicht…

Dann kam aber die korrektive Überlegung und mir wurde bewusst das, wenn es das Gesetzbuch nicht geben würde welches das zusammenleben der Menschen untereinander regelt, dann könnten auch andere Menschen diese Dinge mit mir tun…

Denn Gesetze gelten in der Regel ja für alle und nicht nur für Einzelpersonen.

Die erste Erkenntnis lag darin, weil ich dort in der lehre und der Realität wieder einen direkten Zusammenhang erkannte und ich musste kein Philosoph sein um die Lehre zu erkennen.

Mir war dies vielleicht im leben vorher nicht so bewusst aber wie viel mehr Freiheit würde ich denn erlangen, wenn es das BGB nicht gäbe?

Ich denke ich wäre dann wahrscheinlich eher und im Wesentlichen mehr in meiner Freiheit eingeschränkt da ich jeden tag auf mich, meine Familie, mein hab und gut aufpassen müsste.

Dies war ein aha augenblich und wie ein klick und ich bin meinen weg vorangeschritten.

Es hat mich wirklich interessiert und ich habe das Netz weitergesponnen und mich in Gedanken bis ins maximum ausgelebt. Ich habe mich gefragt was wohl meine Absolute… meine ultimative Vorstellung von Freiheit wäre, wenn ich alle Gesetze links liegen lasse. Schneller, höher, weiter, besser, schneller als das Licht, ich kann nicht altern, ich werde nie krank, ich kann die zeit kontrollieren, ich kann mir finanziell alles leisten, ich lebe ewig in vollkommener Gesundheit, ich kann Dimensionen und Welten bereisen und wandeln…leben schaffen und vernichten und noch alles überhaupt Vorstellbare und unvorstellbare mehr.

Ich habe alle Gesetze und auch Naturgesetze beiseitegelegt und habe mich gefragt wo ich dann oder wie es dann genau wäre und liebe Brüder… ich hatte wieder den nächsten aha Augenblick…

Denn ich habe mich wieder gefunden in einem Raum, voller …Leere….

Und ich versuchte mir vorzustellen wie es wohl wäre in einem leeren Raum voller nichts und voller Gesetzeslosigkeit.

Ich habe mich dann gefragt wie viel mehr Freiheit ich wohl erlangen würde, in diesem Raum voller nichts… in vollem Bewusstsein und am besten noch mit einem Zeitgefühl…

Wahrscheinlich könnte ich mich glücklich schätzen hätte ich überhaupt ein Bewusstsein…

Wahrscheinlich würde es auch mich garnicht geben denn es gäbe keine Atome die nicht wüssten das sie zusammengehören und auch keine Moleküle oder gar die Zeit. Mein Vater hätte mich nie gezeugt denn niemand hätte meinen Vater gezeugt denn es gäbe keine Biologie und keine weiteren Naturgesetze… es gäbe keine Planeten keine Sterne kein Universum…und…so…weiter…

Und ich fand es doch ziemlich bedauerlich. eigentlich doch schon paradox, dass ich in meiner Vorstellung solch einer absoluten ungebändigten Freiheit, ich dann doch garnicht so frei war wie ich eigentlich wollte…

Und in einer zweiten korrektiven Überlegung bin ich dann einen schritt weiter gegangen und habe, mein Gedächtnis gelöscht.

Ich habe mich gefragt, wie frei wohl jemand sein mag, der diese unsere Welt voller Gesetze dann doch gar nicht kennt…?

Jemand der nichts anderes kennt außer dieser Welt, diesem leeren Raum voller leere und nichts und am besten noch in einem vollen Bewusstsein…

Ich denke dieser zustand wäre für diesem jemanden ein Gefängnis… die schlimmste strafe und die schlimmste Folter… gefangen zu sein in einem raum voller leere und nichts in dem alles möglich ist jedoch nichts wirklich machbar… in einem unendlichen Bewusstsein…

…und ich war baff.

Wie paradox doch meine Erkenntnis war in der ich mit all diesen Möglichkeiten und Freiheiten dann doch zum Schluss eher ein gefangener war als die personifizierte Freiheit….

Ich war baff… ich hatte mich selbst überlistet…

Ich war beflügelt und euphorisch denn ich hatte wieder einen direkten Zusammenhang der Lehre zu der Realität.

Dieser Aspekt der Maurerei war für meine Zeichnung zum Glück auch ein vergleichbarer Ansatz zu meinem ursprünglichen Thema. Weil ich wirklich sehr enttäuscht darüber war Freitag den 13. nicht abhandeln zu können.

Und dann habe ich es meiner frau erzählt und sie hatte es verstanden, denn es war schlüssig und auch sie hatte sich für mich gefreut und wir beide haben uns gefreut und für mich war es Erkenntnis!

Und ich hatte wieder einmal ein Stück mehr Freiheit erlangt denn auch Erkenntnis und wissen sind für mich unglaublich wichtige Bausteine der Freiheit.

Nicht nur der geistigen Freiheit, sondern auch der irdischen denn ich denke wir bräuchten nicht einmal Geld, wenn wir nur wüssten, wie.

Diese Erkenntnis begleitet mich schon mein leben lang und es ist für mich ein sehr schöner Augenblick das ich dies mit euch teilen kann.

Damals als Kind hatte ich noch darüber gelacht als man mir sagte, dass Mose uns die Freiheit brachte indem er uns die 10 Gebote Gottes brachte.

Es klang für mich seit je her paradox die Worte Freiheit und Gesetz in ein und demselben Satz zu verwenden und ich hatte mich nie genug damit beschäftigt um zu dem heutigen geistigen Stand zu gelangen.

So nüchtern diese Erkenntnis klingt, dennoch bereichert sie mein leben denn ich kann Sie nun mit Menschen Teilen die wie ich in diesem Zusammenhang ebenso keinen Kontext gesehen haben und somit Ihren Horizont und Ihre geistige Freiheit bereichern und erweitern.

Damit war meine Erkenntnis darüber, dass uns nur das Gesetz Freiheit schenken kann beschritten und ich konnte darüber nachdenken meine Worte in eine Zeichnung zu packen.

Eigentlich habe ich noch einen punkt notiert in dem ich inspirierende Worte teilen wollte aber…

Ich denke die einzigen inspirierenden worte die ich mit euch teilen kann sind die der Inspiration sich frei zu fühlen. Ein Freiheitsgefühl, unabhängig aller Verpflichtungen die man hat, denn wenn man sich selbst diesen Freiraum gibt behält man seine innere Freiheit und schenkt sich selbst ein Stück mehr innere Freiheit und inneren Freiraum.

Ich möchte dann eigentlich die Zeichnung gern mit den folgenden Worten abschließen und euch sagen… meine Brüder lehnt euch zurück denn ihr seid frei! und ihr dürft euch diesen Freiraum geben.

Ihr seid als freie Männer von gutem Ruf in diese vollkommene und gerechte Loge aufgenommen worden und ich möchte euch dies schenken.

Das ihr in dem Bewusstsein leben dürft das ihr vieles im Leben doch… freiwillig tut und,

wenn man es genau nimmt dann lebt und achtet ihr auch freiwillig das Gesetz und…

Wenn man es dann doch ganz haar genau nimmt dann… lebt… ihr auch freiwillig und lebt dabei.

Das tue ich auch und ich freue mich, wenn wir in diesem freiwilligen leben noch viele schöne Momente miteinander teilen werden!

Ehrwürdiger Meister meine Zeichnung ist beendet.

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